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Rückblick Kinderfest 2019 

 Ein großes Stück dieser Orchesterharmonie und Freude hatte sich am 25. August 2019 auch in unserem Naturheilpark breit gemacht. Wir können diese Parkanlage an der Gründelstraße getrost als einen wahren Schatz bezeichnen, den unsere Vorfahren in den 30iger Jahren angelegt und seit dem ganz bewusst zum Wohl fühlen und für unzählige Feste und Feiern genutzt haben.     

So ist es auch verständlich, dass einige Park- und Kinderfestfreunde nach einer längeren Pause das Spielfest zum Kindertag 2019 wieder durchführen wollten. Pünktlich zum Kindertag im Juni hat es leider nicht geklappt, aber nachdem mir Herr Helmut Schmidt (vielen, vielen Dank) spontan 50.- Euro für einen guten Zweck in die Hand gedrückt hatte, wurden damit kleine Kinderfestpreise angeschafft und ein „Orgteam“ zusammen getrommelt. Enrico Großer erklärte sich bereit mit mir gemeinsam das Spendensparschwein weiter zu füttern und so nahm das Vorhaben Gestalt an. Darsteller, Kulissen, Kostüme und Texte für das Märchen „Dornröschen“, Spiele im Freien, Kaffee, Kuchen und Getränke. Werbung und schönes Wetter für den 25.08.2019 und ein geputzter Park. All das wurde organisiert und für die Märchenaufführung geprobt. Petrus hat alle Bemühungen mit Wärme und Sonnenschein begleitet und hielt sich mit leisen Gewittergrollen bis in den späten Nachmittag zurück. So passte alles für die fröhliche Kinderschar, die mit Eltern und Großeltern unserer Einladung gefolgt waren. Die Größeren bemerkten bei Bogenschießen, Hüpfburg und Reiten auf dem mechanischen Stier nicht einmal die ersten Regentropfen, die sich dann gegen 18 Uhr einstellten.      

Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer, Sponsoren, den Bauhof, alle Märchendarsteller, den Vereinen „Obere Schule“, Kinder und Jugend“ „Karlihaus“ und Herrn Sauer aus dem Zollhaus, den Bäckern und allen fleißigen Frauen, die Kuchen gebacken und gesponsert haben.

Es hat viel Spaß gemacht und weil die Publikumsresonanz so überwältigend war, proben wir bereits für das Kinderfest im Juni 2020.           

K. Berndt

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 Liebe Leserinnen und Leser der Seifhennersdorfer Mitteilungen,

es ist wahrlich nicht immer lustig, ein Ehrenamt inne zu haben. Besonders nicht als Stadtrat, wenn die Kassen leer sind und keine Entwicklung mehr möglich ist. Seit drei Jahren ist eisernes SPAREN mit weiterem Niedergang angesagt. Da hat das Kommunalamt, als langer Arm des Gesetzgebers (fast) alle Fäden in der Hand und lässt uns defacto keinen Freiraum.

Wenn das Brot knapp ist kann man sich die letzte Schnitte in kleine Bissen schneiden und maßvoll überleben oder das Essen einstellen und verhungern. Wir haben uns für das maßvolle Überleben entschieden, betreiben alles mit Minimalkosten und können auch nur das Nötigste reparieren. 

Nach vergeblichen Bemühungen um Fördermittel für Sanierungen im Karlihaus, hat die Bürgermeisterin im Oktober 2018 den Bauhof beauftragt ein paar Eimer Farbe zu kaufen und in den Wintermonaten die Zeit zwischen dem Winterdienst für Malerarbeiten im Karlihaus zu nutzen. Das hat Herrn Stadtrat Groß so auf die Palme gebracht, dass er die Bürgermeisterin angezeigt hat. Es folgten Stellungnahmen und Ermittlungen, die nun (hoffentlich) mit dem unten stehenden Text aus dem Kommunalamt abgeschlossen sind.   

Sehr geehrte Frau Berndt,

per Mail vom 25.04.2019 beschwerte sich Herr Groß über die Werterhaltenden Maßnahmen im Karli Haus, welche Sie beauftragt haben und welche zu Kosten von ca. 10.000-12.000 € (427 Arbeitsstunden) und Materialkosten von 813,20 € geführt haben.

Ich möchte Sie im Zuge der Beantwortung der Beschwerde nochmals ausdrücklich auf die Einhaltung der Vorschriften zur vorläufigen Haushaltsführung nach § 78 SächsGemO hinweisen. Demnach darf die Gemeinde nur Aufwendungen und Auszahlungen leisten, zu deren Leistung sie rechtlich verpflichtet ist oder die für die Weiterführung notwendiger Aufgaben unaufschiebbar sind, sie darf insbesondere Bauten, Beschaffungen und sonstige Auszahlungen des Finanzhaushaltes, für die im Haushaltsplan des Vorjahres Beträge vorgesehen waren, fortsetzen; Abgaben vorläufig nach den Sätzen des Vorjahres erheben; Kredite umschulden.

Nach § 10 Abs. 2 Nr. 1a) der Hauptsatzung sind Sie als Bürgermeisterin berechtigt Entscheidungen über die Ausführung von Maßnahmen bei Gesamtkosten bis 5.000 € zu treffen.

Die entstandenen Materialkosten liegen damit unterhalb der Grenze von 5.000 €. Bei den Personalkosten wurde die Grenze überschritten, hier hätte eigentlich der Stadtrat über die Durchführung der Maßnahme im Karli Haus entscheiden müssen.

Da es sich nach Ihren Ausführungen nur um werterhaltende Maßnahmen am Karl Liebknecht Haus handelt, kann die Durchführung der Maßnahme noch akzeptiert werden, da kein Schaden für die Stadt entstanden ist und es darum ging, die Substanz zu erhalten.

Wir weisen Sie aber hiermit nochmals ausdrücklich auf die Pflicht zur Einhaltung der Vorschriften nach § 78 SächsGemO zur vorläufigen Haushaltsführung und nach der Hauptsatzung zur Beschlussfassung durch den Stadtrat hin.

Mit freundlichen Grüßen Katrin Weller

Stadtrat D.Winkler

 (Mit freundlicher Genehmigung der Seifhennersdorfer Mitteilungen Ausgabe Oktober)